Kennen Sie Loris Karius?

Das ist der Torwart, der 2017 für die Mainzer beim FC Bayern mit seinen Paraden für einen überraschenden Sieg sorgte. Seine damalige Freundin heißt übrigens Annelie Alpert. Was? Sie denken, die kennen Sie auch nicht? Doch! Vermutlich schon…

Sie macht nämlich derzeit auf so ziemlich allen Kanälen TV-Werbung für ein Single-Portal.

Ihr Berufsbild ist somit: Lockvogel!

Fotolia © auremar

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So ähnlich verhalten sich übrigens auch potenzielle Kunden, solange sie etwas vom Verkäufer wollen! Informationen oder Beratung zum Beispiel.
Nur heißt deren Lockmittel: Auftrag!

Das ist ganz verständlich und legitim. Unterstellen wir mal, dass der potenzielle Kunde vermutlich die beste Absicht hat, mit dem Verkäufer ins Geschäft kommen zu wollen.

Deshalb sei jedem Verkäufer, Vermittler oder Makler angeraten, etwaige Kaufsignale oder Absichtserklärungen genau zu hinterfragen.
Nicht, dass man ganz freudig auf den Auftrag wartet und plötzlich keinen Kontakt mehr bekommt.

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Ein Beispiel gefällig?

Der Kunde sagt: “ Das klingt alles ganz großartig, was Sie mir heute erklärt haben. Ich möchte das nur noch kurz mit meiner Frau besprechen.“

Der Verkäufer denkt: „Prima! Der Auftrag ist in der Tasche!“

Die Realität ist: Der Kunde unterschreibt den Auftrag beim Vermittler seiner Gattin.

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Genauso wenig wie die gut aussehenden Frauen und Männer in der TV-Werbung nicht das wahre Leben wiederspiegeln, genauso wenig sind Kundenaussagen in jedem Fall für bare Münze zu nehmen.

Wir alle hören doch am liebsten das, was wir hören wollen!

Wenn etwas gut klingt oder blendend aussieht, kann das lediglich bedeuten, es entspricht unseren Erwartungen.
Erwartungen müssen allerdings nicht zwangsläufig eintreffen.

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