Obwohl es passen würde, sprechen wir jetzt nicht über Skippy, das Känguru, sondern über Neuerungen, die uns das Netz präsentiert. Wer kürzlich mal in eine Online-Zeitung geklickt hat, dem dürfte aufgefallen sein, dass zwar immer mehr Werbebanner aufpoppen, diese aber neuerdings weggeklickt werden können.

Wer ein Video anschauen möchte, wurde bisher durch die zuvor laufende Werbung aufgehalten. Doch jetzt wird nach wenigen Sekunden ein Fenster eingeblendet, mit dem man die Werbung überspringen kann. Das so genannte Ad skipping!

Keine Frage, dass davon rege Gebrauch gemacht wird.

Fotolia © totajla

Das Nutzerverhalten hat sich radikal verändert. Das Fernsehen hat bis vor kurzem den 30-Sekunden –Werbespot als Standard gesetzt. Gerade bei der jüngeren Generation, den heiß umworbenen Millenials, gehört Fernsehen allerdings nicht mehr zu den bevorzugten Freizeitvergnügen.

Hier geht alles schneller, viel schneller.

YouTube, Facebook und Netflix sind die dominierenden Kanäle.
Instagram, WhatsApp und Snapchat. Das Smartphone verlangt nach immer neuen Input.

Das IAB (Interactive Advertising Bureau) verglich in einer Studie 10-Sekunden-Werbespots mit den üblichen 30-Sekunden langen Werbespots. Das Ergebnis war wenig überraschend: Je kürzer der Werbespot, desto größer ist die Aufnahmebereitschaft bei den Konsumenten, gerade bei den jüngeren Nutzern;  ältere Nutzer dagegen reagierten besser auf die die traditionellen 30-Sekünder.

Wer eine jüngere Zielgruppe erreichen will, sollte also besser auf kurze, knappe Ansprachen setzen. Denn die Aufmerksamkeit reicht hier gerade so lange, wie man eine Snapchat-Nachricht oder einen Facebook-Post liest. Dann wird weiter gescrollt.

Inzwischen haben das viele Werbetreibende verstanden, die ihre Marke in das Bewusstsein ihrer jüngeren Nutzer bringen wollen:

Facebook schaltet 6-Sekunden lange Werbespots, Pepsi erzielte in den USA mit
5-Sekunden-Spots sehr gute Erinnerungswerte und eine hohe Akzeptanz seiner Nutzer.

In der Kürze liegt also nicht nur die Würze, sondern auch der Schlüssel für das Postfach der jüngeren Zielgruppen.


Bleiben Sie neugierig!

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